Trotz Winterruhe Unruhe in der „Naturstation Lebendige Nahe“

Die „Naturstation Lebendige Nahe“ hat die Saison mit der Einwinterung aller Tiere beendet. Kaum waren Molche, Salamander, Eidechsen und Schlangen einzeln in ihr Winterquartier aus Tonscherben und Torfmoos gesetzt, abgedunkelt und bei geöffnetem Fenster kalt gestellt, da hatten sie es sich auch schon in der Tiefe der Verstecke gemütlich gemacht. Sie wurden noch eine Woche beobachtet und sind jetzt im Schmittenstollen bis zum Frühjahr bei 4-5 Grad C und 95% Luftfeuchtigkeit „gelagert“.
 
Die Inventur ergab, dass – anfangs teilweise unbemerkt- jetzt 18 junge Teichmolche gezählt werden konnten. Sie waren in dieser Saison geschlüpft, zeigten sich aber immer nur zu zweit oder viert im Wasser, so dass die Naturstation bis zuletzt im Unklaren über den wirklichen Umfang des Nachwuchses geblieben ist. Ähnlich verhielt es sich mit den jungen Blindschleichen aus diesem Jahr. Wegen des noch zarten Körperbaus werde sie nicht im Stollen, sondern im Gemüsefach des Kühlschrankes überwintert. So kann man bei eventueller Gefährdung der Jungtiere besser eingreifen.

Für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer heißt das aber nicht, daß sie sich jetzt ebenfalls zur Ruhe setzen. Vielmehr bereiten sie den traditionell gut besuchten Bücherflohmarkt in der Naturstation vor, der während des Weihnachtsmarktes im Kurpark von Bad Münster am Stein-Ebernburg stattfindet.

Miriams Cafe´ sorgt  bei Kaffee und Kuchen für eine gemütliche Atmosphäre, wo man seine Bücher-Schnäppchen schon mal Probe lesen kann.

Die  Naturstation möchte ihr Bücherangebot  noch erweitern  und bittet daher um Bücherspenden. Wer Bücher abgeben möchte, meldet sich bitte unter : 06708- 641424 oder 06708-616585 zur Terminabsprache.

Dr. Hartmut Wilke

Vorsitzender

20. Mai 2010

Ringel- und Würfelnatter, Smaragd- und Mauereidechse, Blindschleiche, Feuersalamander, Laubfrosch und Gelbbauchunken haben sich in den neu eingerichteten Terrarien gut eingelebt.

15. Mai 2010

Erstmals können die Besucher in diesem Jahr auch verschiedene Arten von Kaulquappen und den Teichmoch, “Lurch des Jahres 2010″ bestaunen.

April 2010

Eine “Biberecke” lädt dazu ein, das Leben unseres größten heimischen Nagetiers zu erkunden

Winterruhe für die Tiere in der Naturstation

Die Bürgermeisterin vor der WinterruheMit tatkräftiger Unterstützung durch die Ortsbürgermeisterin Frau Anna Roeren - Bergs, hier beim Wiegen eines Feuersalamanders, wurden die Tiere gewogen, gemessen und auf ihren Gesundheitszustand geprüft, anschließend wurden die Tiere in Boxen mit viel Moos gelegt. Die Tiere werden den Winter über bei konstanten klimatischen Bedingungen in einem Seitengang des Schmittenstollen überwintern.

Einladung zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes

Donnerstag, 27. 08.2009; 19:00 Uhr

Bad Münster Am Stein-Ebernburg, Salinenhof 4, Kammermusiksaal.

Liebe Freundinnen und Freunde der Naturstation,
Liebe Mitglieder,

nachdem der Vorstand 2 Jahre im Amt ist, wird laut Satzung §9 Abs.2 eine Neuwahl erforderlich.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Es handelt sich um eine reine Verwaltungsangelegenheit, die uns die Satzung des Trägervereins vorschreibt. Zugleich wird deutlich, dass Sie als Mitglied der Souverän sind, der durch seine Wahl die Zusammensetzung des Vorstandes beeinflusst und damit auch die Richtung bestimmt, in der sich die Station weiter entwickeln soll.

Außerdem wollen wir die Gelegenheit nutzen und Ihnen eine  Zusammenfassung der Monate geben, die ein wachsender Freundeskreis, der Vorstand und nicht zuletzt die Tiere der Ausstellung mit Leben erfüllt haben. Wolfgang Brüning hat für Sie dazu eine kleine Diaschau zusammengestellt.

Tagesordnung:
 I. Begrüßung durch den Vorsitzenden
 Ia. Berichte der Mitglieder des Vorstandes
 II. Bericht der Kassenprüfer
 III. Entlastung des Vorstandes
 IV. Wahl eines Wahlleiters
 V. Neuwahl des Vorsitzenden des Vorstandes
 VI. Neuwahl der zwei Stellvertreter des Vorsitzenden
 VII. Neuwahl des Schatzmeisters
 VIII. Neuwahl des Schriftführers
 IX. Neuwahl von drei Beiräten
 X. Neuwahl von zwei Kassenprüfern
 XI. Vorstellung des Fachbeirates
 XII. Verschiedenes; Fragestunde

Die Neuwahl des Vorstandes wird mit der Feststellung verbunden, dass die Amtsperiode über die Dauer von zwei Jahren hinaus bis zur jahresüblichen Mitgliederversammlung im Frühjahr 2012 läuft. Damit wird eine zweimalige Mitgliederversammlung (alle zwei Jahre) nur zum Zwecke der Neuwahl des Vorstandes zukünftig vermieden.

Der Vorstand freut sich auf Ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen,
gez.
Dr. Hartmut Wilke
Vorsitzender
29.07.09

Die Naturstation ist eine “Schulnahe Umwelterziehungseinrichtung”

SchUR Urkunde

Großer Schillerfalter hautnah

 schillerfalter-1.jpg Eigentlich ist er ein sehr scheuer Baumkrohnenbewohner. Doch um lebensnotwendige Salze zu lecken, muss der Große Schillerfalter am Boden suchen. Dann findet man ihn z.B. auf frischen Pferdeäpfeln, wo er die austretenden Säfte leckt. Gestern habe ich einen auf einer Biotonne entdeckt. Da es drückend heiß war, war ich entsprechend verschwitzt und dachte: “Das nutzt du aus und bietest dich dem Falter als Salzlecke an.” Also hielt ich ihm gaaaanz vorsichtig meinen Finger hin - und tatsächlich: Der beeindruckende Schmetterling zögerte nicht lange, ließ sich auf meinem Finger nieder und fing an zu lecken. Dabei ist das angehängte Foto entstanden. Ein Moment, wo einem ehrfürchtig der Atem stockt! GrußRainer Michalski

Zwischenbericht und Neuigkeiten

Es gibt genügend Anlaß, Ihnen einen kurzen Zwischenbericht zu geben. Schließlich haben wir es Ihren Beiträgen und Spenden zu verdanken, dass wir effektiv arbeiten können.Dazu mehr unter Rundbrief an Mitglieder und Förderer, anliegend als PDF-Dokument: rundbrief-mitglieder-u-ford-natstat-09.pdf

Die WÜRFELNATTER hat in unserer Großanlage ein Verhalten gezeigt, das bisher in der Natur noch nicht beobachtet wurde: Das Weibchen hat sich in Vorbereitung der Eiablage in den Haufen aus Schilftreibsel gegraben , mit dem Kopf herausgeguckt und ist so einige Tage  zu beobachten gewesen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie so Temperatur und Feuchtigkeit im Innern des Treibselhaufens geprüft hat, bevor sie dort ihre Eier ablegt. Wir sind gespannt, was dabei herauskommt und werden Ihnen berichten.dsc_0111_600.jpg