Archive für Juni 2009

Großer Schillerfalter hautnah

 schillerfalter-1.jpg Eigentlich ist er ein sehr scheuer Baumkrohnenbewohner. Doch um lebensnotwendige Salze zu lecken, muss der Große Schillerfalter am Boden suchen. Dann findet man ihn z.B. auf frischen Pferdeäpfeln, wo er die austretenden Säfte leckt. Gestern habe ich einen auf einer Biotonne entdeckt. Da es drückend heiß war, war ich entsprechend verschwitzt und dachte: “Das nutzt du aus und bietest dich dem Falter als Salzlecke an.” Also hielt ich ihm gaaaanz vorsichtig meinen Finger hin - und tatsächlich: Der beeindruckende Schmetterling zögerte nicht lange, ließ sich auf meinem Finger nieder und fing an zu lecken. Dabei ist das angehängte Foto entstanden. Ein Moment, wo einem ehrfürchtig der Atem stockt! GrußRainer Michalski

Zwischenbericht und Neuigkeiten

Es gibt genügend Anlaß, Ihnen einen kurzen Zwischenbericht zu geben. Schließlich haben wir es Ihren Beiträgen und Spenden zu verdanken, dass wir effektiv arbeiten können.Dazu mehr unter Rundbrief an Mitglieder und Förderer, anliegend als PDF-Dokument: rundbrief-mitglieder-u-ford-natstat-09.pdf

Die WÜRFELNATTER hat in unserer Großanlage ein Verhalten gezeigt, das bisher in der Natur noch nicht beobachtet wurde: Das Weibchen hat sich in Vorbereitung der Eiablage in den Haufen aus Schilftreibsel gegraben , mit dem Kopf herausgeguckt und ist so einige Tage  zu beobachten gewesen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie so Temperatur und Feuchtigkeit im Innern des Treibselhaufens geprüft hat, bevor sie dort ihre Eier ablegt. Wir sind gespannt, was dabei herauskommt und werden Ihnen berichten.dsc_0111_600.jpg

Die Schachbretter sind da!

schachbretter1.jpgVon Juni bis August kann man überall im Naheland (und auch in Rheinhessen), wo noch Wiesen oder Wegränder in voller Blüte stehen, die wunderschönen Schachbrettfalter bewundern. In manchen Wiesen sieht man sie zur Zeit in Massen herumflattern! Vor allem Disteln, Flockenblumen und die Ackerwittwenblume haben es ihnen als Nektarquelle angetan. Die Raupen fressen an Gräsern aller Art und sind vor allem nachts aktiv. Da sie tagsüber in Bodennähe hocken, sind sie von der Wiesenmahd kaum betroffen. Wenn es den Faltern jedoch an Nektarpflanzen fehlt, bleibt auch der Nachwuchs aus. Also lasst Gnade walten und die Blumen am Wegrand leben!Rainer Michalski

Tag der offenen Tür Freitag, 29. Mai; 11.00-19.00 Uhr

Die neue Saison brachte uns vom Start weg ermutigende Besucherzahlen und manches spontane Lob.Wir bedanken uns bei allen Besuchern für den erfolgreichen Tag der offenen Tür!Das Tagesprogramm sah folgenden Verlauf vor:11.00 Uhr : Eröffnung, Begrüßung und Überreichung der Urkunde der Ministerin Doris Ahnen  für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur RLP zur Anerkennung der Naturstation als „Schulnahe Umwelterziehungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz (SchUR-Station)“.Anschließend bietet Ihnen unser Experten - Netzwerk  über den Tag:•           Sigrid Lenz mit einem Vortrag über die Würfelnatter, Reptil 2009•           Führungen durch die Naturstation mit Vorstellung naturnah gestalteter Terrarien. Sie werden in das Geheimnis eingeweiht, wie wir in einem Terrarium verschiedene, artgerechte Klimazonen schaffen.•           Für Kinder ab 6 Jahren: „Mein erstes Heimtier: Wie baue ich ein Grillenhotel?“•           Fledermäuse kennen lernen und beobachten mit Iris Wenz•           Naturerlebnisse mit Tamara Fitz•           Den Eisvogel erleben mit Ralf Ludwig•           Mehr über den Bergbau am Rheingrafenstein erfahren mit Daniel Götte•           Ihre Fragen zum Thema Naturbeobachtungen, Forst, Insekten- und Vogelwelt, Gartenteiche und Haltung von Terrarientieren beantworten unsere Experten Jörg Homann (Forst), Rainer Michalski ( Insekten und Vogelwelt), Dr. Hartmut Wilke ( Gartenteiche und Haltung von Terrarientieren).Der genaue Tagesablauf richtetete sich nach der Verfügbarkeit aller ehrenamtlichen Experten und wurde am Tag der Offenen Tür per Aushang bekannt gegeben.Zahlreiche Bilder sind unter Bilder abrufbar…

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