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Großer Schillerfalter hautnah

 schillerfalter-1.jpg Eigentlich ist er ein sehr scheuer Baumkrohnenbewohner. Doch um lebensnotwendige Salze zu lecken, muss der Große Schillerfalter am Boden suchen. Dann findet man ihn z.B. auf frischen Pferdeäpfeln, wo er die austretenden Säfte leckt. Gestern habe ich einen auf einer Biotonne entdeckt. Da es drückend heiß war, war ich entsprechend verschwitzt und dachte: “Das nutzt du aus und bietest dich dem Falter als Salzlecke an.” Also hielt ich ihm gaaaanz vorsichtig meinen Finger hin - und tatsächlich: Der beeindruckende Schmetterling zögerte nicht lange, ließ sich auf meinem Finger nieder und fing an zu lecken. Dabei ist das angehängte Foto entstanden. Ein Moment, wo einem ehrfürchtig der Atem stockt! GrußRainer Michalski

Die Schachbretter sind da!

schachbretter1.jpgVon Juni bis August kann man überall im Naheland (und auch in Rheinhessen), wo noch Wiesen oder Wegränder in voller Blüte stehen, die wunderschönen Schachbrettfalter bewundern. In manchen Wiesen sieht man sie zur Zeit in Massen herumflattern! Vor allem Disteln, Flockenblumen und die Ackerwittwenblume haben es ihnen als Nektarquelle angetan. Die Raupen fressen an Gräsern aller Art und sind vor allem nachts aktiv. Da sie tagsüber in Bodennähe hocken, sind sie von der Wiesenmahd kaum betroffen. Wenn es den Faltern jedoch an Nektarpflanzen fehlt, bleibt auch der Nachwuchs aus. Also lasst Gnade walten und die Blumen am Wegrand leben!Rainer Michalski

Zugvögel -Stare- bringen nicht nur Rom durcheinander

Ich wurde am 28.10. in Albig von einem riesigen Starenschwarm heimgesucht. Es ist schon etwas her, aber ich will die Bilder trotzdem nicht vorenthalten.Es waren grob geschätzt mehrere 10000 Tiere, die sich  über die Weinberge und Pferdeweiden hermachten. Trockener Kommentar eines Einheimischen: “Da wollte wohl jemand noch Eiswein machen….” Das dröhnende Geräusch beim Auffliegen ist unglaublich, das Gezwitscher ohrenbetäubend. Wenn man neben (besser nicht unter!) einem Baum voller Stare steht, könnte man meinen, es regnet. Trotzdem, als die ganze Bande mit einem Schlag abgehoben ist, hat es mich auch erwischt. Sauerei! Stare über Pferd 

Vortrag zum Thema Neophyten - Dr. Bernd Augustin

Herr Augustin hat auch bei seinem zweiten Vortrag nicht enttäuscht, wirklich sehr gelungen und anschaulich! Zum Kennenlernen hatte er etliche verschiedene Neophytern mitgebracht, darunter auch die hoch allergene Beifuß-Ambrosie. Ambrosia-artemisiifolia

Leider waren gerade mal 16 Besucher da, und das trotz massiver Werbung und einem hochaktuellen Thema. Die Einnahmen liegen daher nur bei knapp 60 €.
Beim Aufbau hatte ich Unterstützung von Herrn Augustin und seinem Sohn Clemens, Herr Dr. Pressel hat den Eintritt kassiert. Wegen geringer Nachfrage haben die vorhandenen Getränke ausgereicht. Vielen Dank an den unbekannten Wasserkäufer, das hat mir einen Weg zu Rewe erspart!
Wie es der Zufall will, habe ich kurz vor dem Vortrag eine Beifuß-Ambrosie am Kapitän-Lörenz-Ufer entdeckt (links von der Einmündung des Triebwerksgrabens). Die erste Meldung in unserer Gegend! Das wurde dann auch vom Referenten bestätigt. Er will in der Sache aktiv werden.
Für den Winter hat er in Zusammenarbeit mit Christel Thorenz einen weiteren Vortrag zum Thema Giftpflanzen angekündigt - super!
Vorschlag: Was haltet ihr von einer Posterausstellung zum Thema Neophyten? Wir haben hier ja genug im Angebot, das ganze Naheufer ist voll davon!

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