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15. Mai 2010

Erstmals können die Besucher in diesem Jahr auch verschiedene Arten von Kaulquappen und den Teichmoch, “Lurch des Jahres 2010″ bestaunen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes

Donnerstag, 27. 08.2009; 19:00 Uhr

Bad Münster Am Stein-Ebernburg, Salinenhof 4, Kammermusiksaal.

Liebe Freundinnen und Freunde der Naturstation,
Liebe Mitglieder,

nachdem der Vorstand 2 Jahre im Amt ist, wird laut Satzung §9 Abs.2 eine Neuwahl erforderlich.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Es handelt sich um eine reine Verwaltungsangelegenheit, die uns die Satzung des Trägervereins vorschreibt. Zugleich wird deutlich, dass Sie als Mitglied der Souverän sind, der durch seine Wahl die Zusammensetzung des Vorstandes beeinflusst und damit auch die Richtung bestimmt, in der sich die Station weiter entwickeln soll.

Außerdem wollen wir die Gelegenheit nutzen und Ihnen eine  Zusammenfassung der Monate geben, die ein wachsender Freundeskreis, der Vorstand und nicht zuletzt die Tiere der Ausstellung mit Leben erfüllt haben. Wolfgang Brüning hat für Sie dazu eine kleine Diaschau zusammengestellt.

Tagesordnung:
 I. Begrüßung durch den Vorsitzenden
 Ia. Berichte der Mitglieder des Vorstandes
 II. Bericht der Kassenprüfer
 III. Entlastung des Vorstandes
 IV. Wahl eines Wahlleiters
 V. Neuwahl des Vorsitzenden des Vorstandes
 VI. Neuwahl der zwei Stellvertreter des Vorsitzenden
 VII. Neuwahl des Schatzmeisters
 VIII. Neuwahl des Schriftführers
 IX. Neuwahl von drei Beiräten
 X. Neuwahl von zwei Kassenprüfern
 XI. Vorstellung des Fachbeirates
 XII. Verschiedenes; Fragestunde

Die Neuwahl des Vorstandes wird mit der Feststellung verbunden, dass die Amtsperiode über die Dauer von zwei Jahren hinaus bis zur jahresüblichen Mitgliederversammlung im Frühjahr 2012 läuft. Damit wird eine zweimalige Mitgliederversammlung (alle zwei Jahre) nur zum Zwecke der Neuwahl des Vorstandes zukünftig vermieden.

Der Vorstand freut sich auf Ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen,
gez.
Dr. Hartmut Wilke
Vorsitzender
29.07.09

Die Naturstation ist eine “Schulnahe Umwelterziehungseinrichtung”

SchUR Urkunde

Großer Schillerfalter hautnah

 schillerfalter-1.jpg Eigentlich ist er ein sehr scheuer Baumkrohnenbewohner. Doch um lebensnotwendige Salze zu lecken, muss der Große Schillerfalter am Boden suchen. Dann findet man ihn z.B. auf frischen Pferdeäpfeln, wo er die austretenden Säfte leckt. Gestern habe ich einen auf einer Biotonne entdeckt. Da es drückend heiß war, war ich entsprechend verschwitzt und dachte: “Das nutzt du aus und bietest dich dem Falter als Salzlecke an.” Also hielt ich ihm gaaaanz vorsichtig meinen Finger hin - und tatsächlich: Der beeindruckende Schmetterling zögerte nicht lange, ließ sich auf meinem Finger nieder und fing an zu lecken. Dabei ist das angehängte Foto entstanden. Ein Moment, wo einem ehrfürchtig der Atem stockt! GrußRainer Michalski

Zwischenbericht und Neuigkeiten

Es gibt genügend Anlaß, Ihnen einen kurzen Zwischenbericht zu geben. Schließlich haben wir es Ihren Beiträgen und Spenden zu verdanken, dass wir effektiv arbeiten können.Dazu mehr unter Rundbrief an Mitglieder und Förderer, anliegend als PDF-Dokument: rundbrief-mitglieder-u-ford-natstat-09.pdf

Die WÜRFELNATTER hat in unserer Großanlage ein Verhalten gezeigt, das bisher in der Natur noch nicht beobachtet wurde: Das Weibchen hat sich in Vorbereitung der Eiablage in den Haufen aus Schilftreibsel gegraben , mit dem Kopf herausgeguckt und ist so einige Tage  zu beobachten gewesen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie so Temperatur und Feuchtigkeit im Innern des Treibselhaufens geprüft hat, bevor sie dort ihre Eier ablegt. Wir sind gespannt, was dabei herauskommt und werden Ihnen berichten.dsc_0111_600.jpg

Tag der offenen Tür Freitag, 29. Mai; 11.00-19.00 Uhr

Die neue Saison brachte uns vom Start weg ermutigende Besucherzahlen und manches spontane Lob.Wir bedanken uns bei allen Besuchern für den erfolgreichen Tag der offenen Tür!Das Tagesprogramm sah folgenden Verlauf vor:11.00 Uhr : Eröffnung, Begrüßung und Überreichung der Urkunde der Ministerin Doris Ahnen  für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur RLP zur Anerkennung der Naturstation als „Schulnahe Umwelterziehungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz (SchUR-Station)“.Anschließend bietet Ihnen unser Experten - Netzwerk  über den Tag:•           Sigrid Lenz mit einem Vortrag über die Würfelnatter, Reptil 2009•           Führungen durch die Naturstation mit Vorstellung naturnah gestalteter Terrarien. Sie werden in das Geheimnis eingeweiht, wie wir in einem Terrarium verschiedene, artgerechte Klimazonen schaffen.•           Für Kinder ab 6 Jahren: „Mein erstes Heimtier: Wie baue ich ein Grillenhotel?“•           Fledermäuse kennen lernen und beobachten mit Iris Wenz•           Naturerlebnisse mit Tamara Fitz•           Den Eisvogel erleben mit Ralf Ludwig•           Mehr über den Bergbau am Rheingrafenstein erfahren mit Daniel Götte•           Ihre Fragen zum Thema Naturbeobachtungen, Forst, Insekten- und Vogelwelt, Gartenteiche und Haltung von Terrarientieren beantworten unsere Experten Jörg Homann (Forst), Rainer Michalski ( Insekten und Vogelwelt), Dr. Hartmut Wilke ( Gartenteiche und Haltung von Terrarientieren).Der genaue Tagesablauf richtetete sich nach der Verfügbarkeit aller ehrenamtlichen Experten und wurde am Tag der Offenen Tür per Aushang bekannt gegeben.Zahlreiche Bilder sind unter Bilder abrufbar…

Puderzucker und Eis rund um den Niederhausener Stausee

 Heute möchte ich ein paar schöne Eindrücke veröffentlichen. Ich war heute früh sehr zeitig unterwegs: nebensee-niederhausen400.jpg´niederhausen-stausee-von-oben400.jpg 

Saisonende in der Naturstation. Tiere überwintern im Schmittenstollen.

Winterschlaf im Schmittenstollen

Die Naturstation in Bad Münster am Stein-Ebernburg beschließt ein sehr erfolgreiches Jahr.

Als am 19.Oktober der Ausstellungsbetrieb schloss, weil die meisten Tiere in Winterruhe gehen, blickte der Vorstand zufrieden auf die Entwicklung der ersten vollständigen Saison seit Gründung 2007 zurück.

„In dieser Saison konnten wir über 6000 Besucher zählen. Niemand hatte mit so einem Echo gerechnet. Mit unseren Einnahmen können  wir unseren Eidechsen, Ringelnattern, Gelbbauch-Unken und Feuersalamandern  neue Terrarien beschaffen und einrichten. Sie werden den Besuchern noch besser Lebensraum und Verhalten vermitteln, als das bisher (aus Geldmangel) möglich war“, sagt der Kassierer des Trägervereins, Matthias Wernhöfer.

Der gesamte Vorstand weiß aber auch, wem er diesen Erfolg –neben dem aktiven Kurator Hajo Gellweiler- zu verdanken hat. Es ist das Produkt aus einer harmonischen Zusammenarbeit der Mitglieder des Trägervereins und – das muß an dieser Stelle besonders und dankbar betont werden - der wohlwollenden, fördernden Güte von Bürgermeister und Stadtverordneten. Sie brachten ihren Respekt gegenüber der Naturstation vor der erbrachten Leistung deutlich zum Ausdruck und krönten ihr bisheriges Entgegenkommen mit einem sehr  projektfördernden Mietvertrag. Er wird in diesen Tagen von beiden Parteien unterschrieben und stellt das „Unternehmen Naturstation“ auf feste Füße. Darüber hinaus finanziert die „Stiftung Rheingrafenstein“ wesentliche Sanierungsmaßnahmen. Etwa die Installation von Heizkörpern und einer Wasserversorgung.

Die Naturstation erhielt darüber hinaus direkte finanzielle Unterstützung von (in alphabetischer Reihenfolge) BUND, Nabu, Regionalbündnis Soonwald-Nahe und zahlreichen Mitgliedern, die mehr als ihre 12€ Jahresbeitrag überwiesen hatten. „Sogar die Kirchen haben ihre Kollekte aus dem ökumenischen „Wein im Park“ – Gottesdienst an uns weitergereicht“, teilt der Vorstand mit und freut sich sehr über diese Art der Anerkennung seines ehrenamtlichen Einsatzes. Ebenso ermutigend wirkten Kleinspenden, bei denen der Eintrittspreis durch Besucher großzügig aufgerundet wurde, wie auch Einnahmen aus den Vortragsabenden und Führungen für Schulklassen, Vereins- und Kindergruppen den Barbestand des Trägervereins nicht unwesentlich erhöhten.

Die jetzige ausstellungsfreie Zeit nutzt der Verein zur Organisation der immer beliebter werdenden Vortragsabende, die 14 tägig Mittwochs abends um 19.30 im Kammermusiksaal des Kurmittelhauses stattfinden. Inzwischen begrüßen wir bereits „Stammgäste“, die den Besuch dieser Abende zu einem festen Bestandteil ihrer Wochenplanung gemacht haben. Sind doch die Referenten allesamt Experten, die spannende Erkenntnisse aus Ihren Forschungs- und Reiseprojekten zu berichten wissen. Es sei erwähnt, dass auch sie in der Regel zugunsten der Naturstation auf das sonst übliche Vortragshonorar verzichten.

Die Naturstation soll nach den Plänen des Vorstandes nicht nur als Ausstellung heimische Reptilien und Amphibien bekannt werden. Und so hat sich in dieser Saison erstmals gezeigt, dass sich das angestrebte  „Netzwerk“ bereits zu entwickeln beginnt: Die Naturstation wird zum Anlaufpunkt regionaler Organisationen, die in ihren Räumen Seminare, Fortbildungsveranstaltungen oder einfach nur „Naturerlebnisse“ durchführen.

„Hätten wir ein Unternehmen gegründet, so wären wir bei den Kreditinstituten sicher gerne gesehene Kreditnehmer. Als gemeinnütziges Unternehmen werden wir aber eher nicht wegen Krediten nachfragen, vielleicht aber unsere Terrarien und Aquarien für Patenschaften anbieten. Ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, das den Haushalt des Trägervereins mittelfristig auf eigene Beine stellen könnte“, meint der Vorstand unisono.

Die abnehmende Tageslänge und verminderte Helligkeit lösen bei den heimischen Amphibien und Reptilien die Winterruhe aus. Zusammen mit der im Oktober stark absinkenden Durchschnittstemperatur verkriechen sie sich in ihre Winterquartiere. Dort sind sie oft zu mehreren in „Überwinterungsgemeinschaften“ anzutreffen, wenn ein besonders günstiges Quartier entsprechend Platz bietet.

In der Naturstation hat Kurator Hajo Gellweiler aktiv vorgesorgt. Amphibien und Echsen schlüpfen unter feuchtes Moos, das kleine Behältnisse gut zur Hälfte füllt. Die Behälter sind abgedeckt, damit die Tiere nicht entweichen können. Die Rotwangenschmuckschildkröten überwintern in einer abgedunkelten Zementwanne, zwischen im flachen Wasser treibenden Eichenblättern. Das verschafft ihnen das Gefühl, sicher und geborgen zu sein. Die Bitterlinge überwintern zusammen mit den Teichmuscheln in einem gegen Frost geschützten Gartenteich. Dort, wie auch im Schmittenstollen,  herrschen über Winter konstante günstige 4-5ºC. Die hohe Luftfeuchtigkeit im Stollen verhindert, dass die Tiere austrocknen. So ergib sich ein ideales, weil natürliches Winterquartier.

Gez.

Dr. Hartmut Wilke

Vorsitzender

Zugvögel -Stare- bringen nicht nur Rom durcheinander

Ich wurde am 28.10. in Albig von einem riesigen Starenschwarm heimgesucht. Es ist schon etwas her, aber ich will die Bilder trotzdem nicht vorenthalten.Es waren grob geschätzt mehrere 10000 Tiere, die sich  über die Weinberge und Pferdeweiden hermachten. Trockener Kommentar eines Einheimischen: “Da wollte wohl jemand noch Eiswein machen….” Das dröhnende Geräusch beim Auffliegen ist unglaublich, das Gezwitscher ohrenbetäubend. Wenn man neben (besser nicht unter!) einem Baum voller Stare steht, könnte man meinen, es regnet. Trotzdem, als die ganze Bande mit einem Schlag abgehoben ist, hat es mich auch erwischt. Sauerei! Stare über Pferd